ZUKUNFTSTHEMEN

Blick in die Zukunft

In den letzten Wochen haben etwa 90 % der arbeitenden Bevölkerung die Vor- und Nachteile des Home-Offices, bedingt durch die Corona-Krise, persönlich kennengelernt. Die Reaktionen sind sehr unterschiedlich. Die eine Gruppe berichtet, daß sie zu Hause deutlich effizienter arbeitet als im Büro. Der anderen Gruppe fehlen die sozialen Kontakte, die für sie ein wichtiger Faktor im für den Arbeitsprozess bedeuten. Einige Firmen resümieren schon nach den wenigen Wochen Erfahrung, dieses Modell auch nach der Epidemie beibehalten zu wollen. Marc Zuckerberg vermutet, dass im Jahr 2025 nur noch die Hälfte aller Büroarbeiter ins Büro geht. Eine Hälfte wird also von zu Hause aus arbeiten.

Derartige Vermutungen sind heute noch Utopie, aber entbehren sie wirklich jeder Grundlage? Die sich immer mehr verändernden Lebensgewohnheiten breiter Bevölkerungsgruppen hin zur totalen persönlichen Individualisierung nähren diese Vorstellung. Die Wiederentdeckung der Familie kommt diesen Gedanken entgegen, denn diese Familien können trotz der Notwendigkeit arbeiten zu müssen, wesentlich mehr Zeit miteinander verbringen. Gegen solche Entwicklungen sprechen die räumlichen Gegebenheiten, mit denen heute die meisten Familien auskommen müssen. Wie sollen die Familien in ihre oft sehr beengten Wohnräume eine weitere Funktion, das Home-Office, langfristig aufnehmen? Sind die heute formulierten Prognosen etwas verfrüht, oder werden die Rahmenbedingungen, Schaffung von adäquatem Wohnraum, dieser Entwicklung entsprechend angepasst? Wer wird die Kosten für den Mehrbedarf an Wohnraum übernehmen, oder werden in diesem Zusammenhang die bekannten, lange bewährten Bürostädte in Wohnstädte umfunktioniert?
Ökologisch betrachtet würde eine derartige Entwicklung einen sehr wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der CO2-Ausstoß könnte deutlich reduziert werden und gleichzeitig könnten die lästigen Verkehrsprobleme nachhaltig verbessert werden. Möglichkeiten, die Zukunft zu verändern, die Lebensbedingungen für jeden schon in der nahen Zukunft zu verbessern. Möglichkeiten, die von einer die Welt verändernden Pandemie ausgelöst worden sind.

Der Wunsch auf Arbeit im Home-Office wird trotz der Reichweite des bevorstehenden Veränderungsprozesses stärkere Bedeutung gewinnen.

Wohnen heute

Wohnen heute

Aktives Kronberg15. August 2020
Wohnen und Stadtentwicklung sind zunächst zwei eigenständige Themen, die aber so eng miteinander verzahnt sind, dass sie eine gemeinsame Bearbeitung erfordern.

Wohnen im Quartier

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Aktives Kronberg15. August 2020
Die Informationsreihe „Stadtentwicklung“ beginnt zu dem Thema „Wohnen heute“ mit der Betrachtung einer sehr wesentlichen Einrichtung im öffentlichen Raum: „Freiräume innerhalb von Quartieren“.

Wohnformen

Wohnformen

Aktives Kronberg15. August 2020
Den fortwährenden Veränderungen in der Gesellschaft sollten sich idealerweise auch die Wohnformen anpassen. Dazu ist jedoch ein neues Bewusstsein erforderlich, mit dem die Änderungen überhaupt erkannt werden, um sie dann zu formulieren und umzusetzen.

Wohnungsgrundrisse

Wohnungsgrundrisse

Aktives Kronberg15. August 2020
So wie sich heute die Vorstellungen von Städtebau und Architektur wandeln und sich auf ein vielfältiges Angebot für ein lebendiges Quartier mit einer gesunden qualitätsvollen Mischung aus privaten wie öffentlichen Einrichtungen und Freiräumen konzentrieren, so wandeln sich auch die Gebäudegrundrisse.